Motor Hyundai G4CS

Der 2,4-Liter-Hyundai-G4CS-Motor wurde von 1986 bis 2007 in Lizenz von Mitsubishi hergestellt und war im Wesentlichen eine Kopie der 8-Ventil-Version des japanischen Triebwerks unter dem 4G64-Index. Grundsätzlich wurde der Motor im Starex-Kleinbus verbaut, ist aber auch in Passagiermodellen zu finden.

Sirius-Familie: 1.6 L – G4CR; 1.8 L – G4CN, G4CM, G4JN; 2.0 L – G4CP, G4JP; 2.4 L – G4JS, G4CS.

Der Motor wurde eingebaut auf:

  • Hyundai Grandeur 1 (L) 1986–1992; Grandeur 2 (LX) in den Jahren 1992–1998;
  • Hyundai Sonata 2 (Y2) 1988–1991;
  • Hyundai Starex 1 (A1) von 1997 bis 2007.

Spezifikationen

Produktionsjahre 1986-2007
Verschiebung, cm³ 2351
Kraftstoffsystem injektor
Leistung, PS 110 – 120
Drehmomentabgabe, Nm 180 – 200
Zylinderblock gusseisen R4
Kopf blockieren aluminium 8v
Zylinderbohrung, mm 86.5
Kolbenhub, mm 100
Komprimierungsverhältnis 8.5 – 8.6
Funktionen nein
Hydraulische heber ja
Timing-Antrieb gürtel
Phasenregler nein
Turboaufladung nein
Empfohlenes motoröl 10W-40
Motorölkapazität, liter 4.3
Kraftstofftyp benzin
Euro-normen EURO 1/2
Kraftstoffverbrauch, L/100 km (für Hyundai Starex 2003)
– stadt
— autobahn
– kombiniert
16.8
9.9
12.7
Motorlebensdauer, km ~300 000
Gewicht, kg 159.7 (ohne Anhänge)

Nachteile des Hyundai G4CS-Motors

  • Das bekannteste Motorproblem sind die geringen Ressourcen an Zahnriemen und Ausgleichsrollen.
  • Durch die Vibration der Ausgleichswellen werden die Träger des Aggregats schnell zerstört.
  • Die Verwendung minderwertiger Öle beeinträchtigt die Ressourcen von Hydrostößeln erheblich.
  • Bei hoher Laufleistung platzt der Auspuffkrümmer, kann aber in der Regel geschweißt werden.
  • Schwankende Drehzahlen sind auch häufig auf eine Verschmutzung des Gashebels oder des Leerlaufreglers zurückzuführen.

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