Motor Renault F4P

Der 1,8-Liter-16-Ventil-Renault F4P-Motor wurde von 1998 bis 2005 im Cleon-Werk hergestellt und in die Megane und Scenic der ersten Generation sowie in die ersten beiden Generationen des Laguna eingebaut. Dieses Aggregat befindet sich auch unter der Motorhaube des in Malaysia berühmten Modells Proton Waja.

Die F-Serie umfasst: F3P, F4P, F7P, F2R, F3R, F4R, F4Rt, F5R, F7R.

Das erste 16-Ventil-Triebwerk der F-Serie erschien 1998 auf der neu gestalteten Laguna. Dieser 1,8-Liter-Motor unterschied sich von den 8-Ventil-Pendants des neuen DOHC-Zylinderkopfs durch Hydraulikheber, ein Split-Coil-Zündsystem und einen Phasenschieber an der Einlassnockenwelle. Der Reihen-4-Zylinder-Gussblock und der Zahnriemenantrieb stammten vom Vorgänger.

Im Gegensatz zu anderen Brüdern der Serie hatte dieses Gerät nur ein paar Modifikationen: eine für Megane und Scenic der ersten Generation, die zweite ist etwas leistungsstärker für die erste und zweite Laguna. Für einige Zeit wurde dieser Motor auf dem beliebten malaysischen Modell Proton Waja installiert. Dieser Motor wurde im Hauptmotorenwerk des französischen Konzerns in Cleon montiert.

Spezifikationen

Produktionsjahre 1998-2005
Verschiebung, cm³ 1783
Kraftstoffsystem injektor
Leistung, PS 115 – 120
Drehmomentabgabe, Nm 158 – 170
Zylinderblock gusseisen R4
Kopf blockieren aluminium 16v
Zylinderbohrung, mm 82.7
Kolbenhub, mm 83
Komprimierungsverhältnis 9.8
Hydraulische heber ja
Timing-Antrieb gürtel
Phasenregler ja
Turboaufladung nein
Empfohlenes motoröl 5W-30, 5W-40
Motorölkapazität, liter 5.5
Kraftstofftyp benzin
Euro-normen EURO 2/3
Kraftstoffverbrauch, L/100 km (für Renault Laguna 2002)
– stadt
— autobahn
– kombiniert
10.1
6.1
7.5
Motorlebensdauer, km ~350 000
Gewicht, kg 145

Der Motor wurde eingebaut auf:

  • Renault Laguna 1 (X56) 1998–2001; Laguna 2 (X74) in den Jahren 2001–2005;
  • Renault Megane 1 (X64) in den Jahren 2001–2003;
  • Renault Scenic 1 (J64) in den Jahren 2001–2003;
  • Proton Waja 1 in den Jahren 2002–2003.

Nachteile des Renault F4P-Motors

  • Ein absolut zuverlässiger Eisenmotor ist für seine regelmäßigen Stromausfälle bekannt. Neben Sensoren und Zündspulen sorgt hier auch eine schwache Verkabelung für viel Ärger.
  • Ein weiterer Schwachpunkt des Motors ist der Phasenschieber an der Einlassnockenwelle. Es kann bereits vor 100.000 km ausfallen und Risse bekommen, und ein Austausch ist nicht billig.
  • Viele Seiten in Fachforen widmen sich der Suche nach der Ursache für einen instabilen Motorbetrieb. Am häufigsten hilft es, die Drosselklappe und die Düsen zu reinigen oder die Saugwirkung im Ansaugtrakt zu beseitigen.
  • Dieses Gerät verliert ständig Öl aufgrund von Lecks. Normalerweise sickert Fett durch die Nockenwellen- oder Kurbelwellen-Öldichtungen, unter dem Ventildeckel oder durch das Dephaserventil.
  • Ein ressourcenschonender Motor zeichnet sich durch Lambdasonden und Kissen aus.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Scroll to Top