Motor Suzuki G16B

Der 1,6-Liter-Benzinmotor Suzuki G16B wurde von 1990 bis 2005 von der Firma produziert und in so beliebte Konzernmodelle wie Baleno, Swift, Vitara oder Grand Vitara eingebaut. Diese Einheit war im Wesentlichen eine Modifikation der 16-Ventil-Version des G16A für einige Märkte.

Motoren der G-Serie: G10A, G13B, G13BA, G13BB, G15A, G16A, G16B.

1990 erschien eine 16-Ventil-Version des G16A-Motors, die in einigen Ländern als G16B bezeichnet wird. Das Design des Motors ist sehr einfach: Er hat einen Aluminium-Zylinderblock mit gusseisernen Laufbuchsen, einen Aluminium-Zylinderkopf mit einer einzigen 16-Ventil-Nockenwelle und einen Zahnriemenantrieb. Die Kraftstoffeinspritzung wird am häufigsten verteilt, aber es gibt auch Vergaser und Einzeleinspritzung.

Je nach Fahrzeug kann der Motor sowohl quer, beispielsweise beim Swift oder Baleno, als auch in Längsrichtung angeordnet sein, wie bei allen zahlreichen Modifikationen der Modelle Vitara und Grand Vitara. Die meisten Versionen sind nicht mit Hydraulikhebern ausgestattet, die Ventile werden hier mit einer Schraube eingestellt.

Spezifikationen

Produktionsjahre 1990-2005
Verschiebung, cm³ 1590
Kraftstoffsystem verteilte Injektion
Leistung, PS 90 – 100
Drehmomentabgabe, Nm 125 – 140
Zylinderblock aluminium R4
Kopf blockieren aluminium 16v
Zylinderbohrung, mm 75
Kolbenhub, mm 90
Komprimierungsverhältnis 9.5
Hydraulische heber nein
Timing-Antrieb gürtel
Turboaufladung nein
Empfohlenes motoröl 5W-30, 5W-40
Motorölkapazität, liter 4.2
Kraftstofftyp benzin
Euro-normen EURO 2/3
Kraftstoffverbrauch, L/100 km (für Suzuki Vitara 2000)
– stadt
— autobahn
– kombiniert
10.0
6.8
8.0
Motorlebensdauer, km ~350 000
Gewicht, kg 89 (ohne Anhänge)

Der Motor wurde eingebaut auf:

  • Suzuki Baleno 1 (EG) in den Jahren 1995–2002;
  • Suzuki Grand Vitara 1 (FT) von 1998 bis 2005;
  • Suzuki Swift 2 (EA) in den Jahren 1990–1995;
  • Suzuki Vitara 1 (ET) 1991 – 1998; Vitara 2 (FT) in den Jahren 1998 – 2005.

Nachteile des Suzuki G16B-Motors

  • Das schwerwiegendste Problem des Motors ist die Bildung von Rissen im Kühlmantel. Es macht keinen Sinn, einen Aluminiumblock mit einem Frostschutzmittelleck zu schweißen, da er sonst wieder platzt.
  • Der zweithäufigste Fehler ist die Bildung von Rissen im Abgaskrümmer. Und Sie können es brauen oder eine aktualisierte Version finden, die nach 1994 hergestellt wurde.
  • Wie bei jedem Motor dieser Jahre sorgt das veraltete Zündsystem für große Probleme und überschwemmt hier besonders häufig die Zündkerzen bei langen Startversuchen in der Kälte.
  • Der Riemenwechselplan sieht laut Handbuch alle 90.000 km vor, aber nur das Original reicht so lange, und viele verwenden billige Ersatzprodukte. Und gut ist, dass sich die Ventile hier nicht verbiegen, wenn der Riemen reißt.
  • Ein erheblicher Teil der Beschwerden in den Fachforen hängt irgendwie mit Schmierlecks zusammen und normalerweise steigt das Öl hier entweder unter dem Verteiler oder direkt durch seinen Drucksensor.

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