Motor Suzuki H20A

Der Suzuki H20A 2,0-Liter-V6-Motor wurde von 1994 bis 1998 von einem japanischen Unternehmen hergestellt und nur in den beliebten SUV Escudo, auch Vitara genannt, eingebaut. Dieses Aggregat hat eine Reihe von gemeinsamen Teilen am Block mit Mazda KF– und Toyota 1VZ-FE-Motoren.

Motoren der H-Serie: H20A, H25A, H27A.

Als Teil eines Konsortiums von Suzuki, Toyota, Mazda hat eine Reihe von V6-Motoren mit einem Sturzwinkel von 60° entwickelt, sodass der H20A viele Ähnlichkeiten mit dem Mazda KF und dem Toyota 1VZ-FE aufweist. Das Design war für diese Zeit progressiv: ein Aluminiumblock mit gusseisernen Hülsen, ein Paar DOHC-Zylinderköpfe mit Hydraulikhebern und ein ziemlich ausgeklügelter Steuerkettenantrieb. Diese Einheit existierte in der einzigen Modifikation mit verteilter Kraftstoffeinspritzung.

Spezifikationen

Produktionsjahre 1994-1998
Verschiebung, cm³ 1998
Kraftstoffsystem verteilte Injektion
Leistung, PS 136 – 145
Drehmomentabgabe, Nm 172 – 183
Zylinderblock aluminium V6
Kopf blockieren aluminium 24v
Zylinderbohrung, mm 78
Kolbenhub, mm 69.7
Komprimierungsverhältnis 9.5
Hydraulische heber ja
Timing-Antrieb kette
Turboaufladung nein
Empfohlenes motoröl 5W-30, 5W-40
Motorölkapazität, liter 6.2
Kraftstofftyp benzin
Euro-normen EURO 2
Kraftstoffverbrauch, L/100 km (für Suzuki Escudo 1997)
– stadt
— autobahn
– kombiniert
12.9
8.2
10.6
Motorlebensdauer, km ~350 000

Der Motor wurde eingebaut auf:

  • Suzuki Escudo 1 (ET) in den Jahren 1994–1998;
  • Suzuki Vitara 1 (ET) in den Jahren 1994–1998.

Nachteile des Suzuki H20A-Motors

  • Der Gasverteilungsmechanismus besteht hier aus drei Ketten und drei hydraulischen Spannern, die hohe Anforderungen an die Qualität des Öls und insbesondere an die Vorgehensweise beim Austausch stellen. Sparen führt oft zu einem Spannkeil, einem Kettensprung und einem Motorausfall.
  • Aus dem gleichen Grund verstopft das Ölfanglabyrinth der Ventildeckel schnell und dient hier als Teil der Kurbelgehäuseentlüftung. Dies ist der Hauptschuldige des Ölbrenners. Ein hervorragender Hinweis auf eine starke Fettverunreinigung ist das Klopfen von Hydrostößeln.
  • Gesondert hervorzuheben sind regelmäßige Öllecks, denn hier sind sie eine echte Katastrophe. Zu den Schwachstellen zählen die vordere Abdeckung des Motors, die Öldichtungen der vorderen und hinteren Kurbelwelle sowie die Dichtringe des Ölkanals an der Verbindung des Blocks mit dem Kurbelgehäuse und des Kurbelgehäuses mit der Ölwanne.
  • Außerdem versagen hier häufig die Luftmassenmesser und Drosselklappensensoren, und das AGR-Ventil verstopft recht schnell oder seine Zuleitung reißt.

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