Motor Saab D223L

Der 2,2-Liter-Dieselmotor Saab D223L oder 2,2 TiD wurde von 1998 bis 2005 produziert und bei einigen der beliebtesten Modelle des schwedischen Konzerns mit den Indizes 9-3 und 9-5 verbaut. Ein solcher Dieselmotor existiert in zwei Versionen: erstellt auf Basis des X22DTH-Motors und der Y22DTH-Einheit.

Saab-Dieselmotoren: D207E, D207L, D207R, D223L, D308L.

Spezifikationen

Produktionsjahre 1998-2005
Verschiebung, cm³ 2171
Kraftstoffsystem Direkteinspritzung
Leistung, PS 115 (1. Version)
125 (2. Version)
Drehmomentabgabe, Nm 260 (1. Version)
280 (2. Version)
Zylinderblock gusseisen R4
Kopf blockieren aluminium 16v
Zylinderbohrung, mm 84
Kolbenhub, mm 98
Komprimierungsverhältnis 18.5
Funktionen ladeluftkühler
Hydraulische heber ja
Timing-Antrieb kette
Phasenregler nein
Turboaufladung Garrett GT1549S (1. Version)
Garrett GT1849V (2. Version)
Empfohlenes motoröl 5W-40
Motorölkapazität, liter 5.5
Kraftstofftyp diesel
Euro-normen EURO 2 (1. Version)
EURO 3 (2. Version)
Kraftstoffverbrauch, L/100 km (für Saab 9-3 2001)
– stadt
— autobahn
– kombiniert
9.0
5.2
6.4
Motorlebensdauer, km ~320 000
Gewicht, kg 195

Der Motor wurde eingebaut auf:

  • Saab 9-3 I (YS3D) 1998 – 2003; 9-3 II (YS3F) in den Jahren 2002 – 2004;
  • Saab 9-5 I (YS3E) in den Jahren 2002–2005.

Nachteile des Saab D223L-Motors

  • Die Hauptprobleme dieses Dieselmotors hängen mit den Launen der Bosch VP44-Einspritzpumpe zusammen;
  • Steuerketten sind hier nicht sehr ressourcenintensiv, insbesondere für die oberen;
  • Aufgrund der Austrocknung der Dichtungen unter den Einspritzdüsen kommt es häufig zu einer Vermischung des Kraftstoffs mit Öl;
  • Das Lüften der Anlage bereitet den Eigentümern große Probleme;
  • Ansaugwirbelklappen verkeilen oft und können auch abfallen und in die Zylinder fallen;
  • Zu den Schwachstellen dieser Einheit gehören auch ein Anlasser, eine Vakuumpumpe und ein AGR-Ventil.

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