Motor Suzuki M15A

Der 1,5-Liter-Benzinmotor Suzuki M15A wurde von 2000 bis 2014 in Japan produziert und in so beliebte Modelle wie Liana, Swift, Ignis und seinen Subaru Justy-Klon eingebaut. Eine Modifikation dieses Motors für die indonesische Version der Frequenzweiche SX4 wird noch produziert.

Motoren der M-Serie: M13A, M15A, M16A, M18A.

Im Jahr 2000 wurde die Benzinantriebsreihe der M-Serie um einen 1,5-Liter-Motor erweitert. Konstruktionsbedingt ist es sehr einfach: Hier ist ein Aluminium-Zylinderblock mit gusseisernen Laufbuchsen und offenem Kühlmantel, ein Aluminium-16-Ventil-Zylinderkopf ohne Hydraulikheber, ein Steuerkettenantrieb und ein Dephaser am Einlass. Die Kraftstoffeinspritzung wird nur verteilt.

Es gibt zwei Versionen des Motors: eine einfache mit einem Verdichtungsverhältnis von 9,5 mit 100 PS und 133 Nm und eine erweiterte mit einem Verdichtungsverhältnis von 11 mit 111 PS und 142 Nm, die seltener vorkommt. Es gibt eine Modifikation des Aggregats für 109 PS für den indonesischen Markt, es wird noch zusammengebaut.

Spezifikationen

Produktionsjahre 2000-2014
Verschiebung, cm³ 1490
Kraftstoffsystem verteilte Injektion
Leistung, PS 99 – 111
Drehmomentabgabe, Nm 133 – 142
Zylinderblock aluminium R4
Kopf blockieren aluminium 16v
Zylinderbohrung, mm 78
Kolbenhub, mm 78
Komprimierungsverhältnis 9.5 – 11.0
Hydraulische heber nein
Timing-Antrieb kette
Phasenregler am Einlass
Turboaufladung nein
Empfohlenes motoröl 5W-30, 5W-40
Motorölkapazität, liter 4.2
Kraftstofftyp benzin
Euro-normen EURO 3/4
Kraftstoffverbrauch, L/100 km (für Suzuki Ignis 2005)
– stadt
— autobahn
– kombiniert
9.8
5.8
7.2
Motorlebensdauer, km ~350 000
Gewicht, kg 92 (ohne Anhänge)

Der Motor wurde eingebaut auf:

  • Suzuki Ignis 1 (FH) in den Jahren 2000 – 2006; Ignis 2 (MH) in den Jahren 2003–2008;
  • Suzuki Liana 1 (ER) in den Jahren 2001–2007;
  • Suzuki SX4 1 (GY) in den Jahren 2006–2009;
  • Suzuki Swift 3 (MZ) in den Jahren 2004–2010;
  • Subaru Justy 3 (MHY) in den Jahren 2003–2007.

Nachteile des Suzuki M15A-Motors

  • Das einzige gravierende Problem des Motors ist der Ölverbrauch bei hoher Laufleistung und dafür sind nicht nur festsitzende Ringe verantwortlich, sondern auch der Verschleiß von Sitzen oder Ventilführungen.
  • Dieser Aluminiummotor verträgt keine Überhitzung und bricht oft durch die Zylinderkopfdichtung. Nach 200.000 km verschärft sich die Situation durch Setzungen der Hülsen im Aluminiumblock.
  • Ein weiteres großes Problem bei diesem Gerät sind die schwankenden Leerlaufdrehzahlen. Der Grund ist meist ein verschmutztes Drossel- oder AGR-Ventil, auch dieses verstopft schnell.
  • Unzuverlässige Sensoren und insbesondere der Kurbelwellen-Positionssensor und der Nockenwellen-Positionssensor bereiten den Besitzern große Probleme. Zündspulen zeichnen sich durch eine bescheidene Lebensdauer aus, manchmal reichen sie nicht mehr aus als Kerzen.
  • Außerdem zerfällt hier der Katalysator schnell, Öl tritt häufig durch den Drucksensor aus, die Halterungen des Aggregats gehen ein wenig durch und die Ventile müssen alle 30.000 km eingestellt werden.

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