Motor Mercedes OM605

Der Mercedes OM605-Motor ist ein 5-Zylinder-Vorkammer-Dieselmotor, der mit einem ERE-Steuerungssystem (Elektronische Reihen-Einspritzpumpe) ausgestattet ist. Dieser 2,5-Liter-Motor wurde von 1993 bis 2001 montiert und in mehrere sehr beliebte Modelle des Konzerns eingebaut, wie zum Beispiel W124, W202, W210. Es wurde in einer atmosphärischen Version mit 113 PS und einer Turboversion mit 150 PS angeboten.

Die Diesel-R5-Familie umfasst: OM617, OM602, OM605, OM612, OM647.

Spezifikationen

Produktionsjahre 1993-2001
Verschiebung, cm³ 2497
Kraftstoffsystem Vorkammer
Leistung, PS 113 (OM 605 D 25 oder 250 D)
150 (OM 605 D 25 LA oder 250 TD)
Drehmomentabgabe, Nm 170 (OM 605 D 25 oder 250 D)
280 (OM 605 D 25 LA oder 250 TD)
Zylinderblock gusseisen R5
Kopf blockieren aluminium 20v
Zylinderbohrung, mm 87
Kolbenhub, mm 84
Komprimierungsverhältnis 22.0
Funktionen nein
Hydraulische heber ja
Timing-Antrieb kette
Phasenregler nein
Turboaufladung nein (OM 605 D 25 oder 250 D)
ja (OM 605 D 25 LA oder 250 TD)
Empfohlenes motoröl 5W-40
Motorölkapazität, liter 6.5
Kraftstofftyp diesel
Euro-normen EURO 2/3
Kraftstoffverbrauch, L/100 km (für Mercedes C250 TD 1999)
– stadt
— autobahn
– kombiniert
9.4
5.3
7.3
Motorlebensdauer, km ~400 000
Gewicht, kg 215

Motor Mercedes OM605 unter der HaubeDer Motor wurde eingebaut auf:

  • Mercedes C-Klasse W202 von 1993 bis 2001;
  • Mercedes E-Klasse W124 1993 – 1996; E-Klasse W210 in den Jahren 1995 – 1999.

Nachteile des OM605-Motors

  • Erhöhte Vibrationen beim Betrieb des Motors wirken sich negativ auf die Lebensdauer seiner Stützen aus;
  • Die Steuerkette hält nicht sehr lange, sie kann sich bei einer Laufleistung von 200.000 km dehnen;
  • Dieser Diesel hat Angst vor Überhitzung, wodurch der Aluminium-Zylinderkopf einfach platzen kann;
  • Schrumpfschnellkupplungen tragen zur Belüftung des Kraftstoffsystems bei;
  • Hydraulikheber fallen oft aufgrund der Verwendung von minderwertigem Öl aus.

Vorteile von OM605

  • Zuverlässigkeit – Gusseisenmotor mit geringer Leistung, die Kolbengruppe erfährt keine großen Belastungen und hält daher bei ordnungsgemäßer Wartung problemlos bis zu 1 Million km stand;
  • ein Minimum an Elektronik – das Fehlen einer großen Anzahl an Elektronik und Computern trägt zu einem harmonischen Arbeiten bei;
  • sparsam im Vergleich zu Benzinmotoren.

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