Motor Renault E7F

Der 1,2-Liter-8-Ventil-E7F-Motor von Renault wurde 1990 eingeführt. Dieser Motor ist eine tiefgreifende Modernisierung des Cleon-Fonte-Verbrennungsmotors mit einer Nockenwelle im Zylinderkopf. Wurde auf Renault 19 und Clio gesetzt. Seine Vergaserversion hat einen eigenen E5F-Index.

Die E-Serie umfasst auch: E7J.

Ende der 80er Jahre waren die OHV-Motoren der C-Serie völlig veraltet und das Unternehmen benötigte ein moderneres Aggregat für seine Kompaktmodelle. Das damals beliebte OHC-Schema wurde zugrunde gelegt, also mit einer Nockenwelle im Zylinderkopf, die über einen Zahnriemen mit der Kurbelwelle verbunden ist.

Der daraus resultierende Motor wurde Energy genannt, was den Beginn einer neuen E-Serie markierte. Übrigens sind alle aktuellen Kleinkraftwerke des Konzerns seine Erben, außer dass sich jetzt zwei Nockenwellen im Zylinderkopf befinden.

Dieser Benzinmotor wurde für eine relativ kurze Zeit produziert, da er sich für ein so bescheidenes Volumen und Leistung als nicht zu kompakt erwies. Bereits Mitte der 90er Jahre wurde es durch einen ähnlichen 1,2-Liter-D7F ersetzt.

Spezifikationen

Produktionsjahre 1990-1996
Verschiebung, cm³ 1171
Kraftstoffsystem Einzelinjektion
Leistung, PS 54 – 60
Drehmomentabgabe, Nm 83 – 88
Zylinderblock R4
Kopf blockieren 16v
Zylinderbohrung, mm 75.8
Kolbenhub, mm 64.9
Komprimierungsverhältnis 9.2 – 9.5
Timing-Antrieb gürtel
Turboaufladung nein
Kraftstofftyp benzin
Euro-normen EURO 1/2
Motorlebensdauer, km ~200 000
Gewicht, kg 118

Der Motor wurde eingebaut auf:

  • Renault 19 (X53) in den Jahren 1992–1995;
  • Renault Clio 1 (X57) in den Jahren 1990–1996.

Nachteile des Renault E7F-Motors

  • Für den instabilen Betrieb des Aggregats kann es mehrere Ursachen gleichzeitig geben, wir listen nur die beliebtesten auf: Risse in den Vakuumröhren des MAP-Sensors, eine verbrannte Lambdasonde, eine verschlissene Kraftstoffpumpe und ein verstopfter Kraftstofffilter.
  • Lärm unter der Haube ist normalerweise ein nicht eingestelltes Ventil. Alle Arten von Sensoren sind oft fehlerhaft, insbesondere die Temperatur der einströmenden Luft und des Kühlmittels. Es gibt Probleme mit der Dichtheit mancher Dichtungen, im Allgemeinen sind Öllecks keine Seltenheit.
  • Die häufigste Ursache für eine Motorabschaltung ist eine Fehlfunktion des Zündverteilers, beispielsweise Risse in der Abdeckung. Es lohnt sich auch, den Zustand der Kerzen und Hochspannungskabel zu überwachen.

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